Was an dieser Stelle zu wenig zur Sprache kommt, ist die Perspektive der Betroffenen selbst. Sie tauchen in Statistiken auf, in Fallbesprechungen, in Pressemitteilungen — selten in eigener Stimme. Diese Leerstelle gehört adressiert.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit zwei Hochschulen statt. Studierende, die einen Posterbeitrag einreichen, können sich für ein Reisekostenstipendium bewerben. Die Auswahl erfolgt über ein wissenschaftliches Komitee.
Die Redaktion hat im Vorfeld mit mehreren Fachpersonen gesprochen, die anonym bleiben wollten. Was in diesen Gesprächen zur Sprache kam, deckt sich nur teilweise mit den offiziellen Verlautbarungen — und genau das macht die Berichterstattung schwierig.
Das Programm orientiert sich an drei Schwerpunkten: Demokratiebildung, Fachkräftesicherung und Digitalisierung. In den Hauptvorträgen sprechen ausgewiesene Stimmen, in den Workshops bleibt Raum für die Praxisperspektive.

