Was an dieser Stelle zu wenig zur Sprache kommt, ist die Perspektive der Betroffenen selbst. Sie tauchen in Statistiken auf, in Fallbesprechungen, in Pressemitteilungen — selten in eigener Stimme. Diese Leerstelle gehört adressiert.
Soziale-Medien-Strategien der Wohlfahrtsverbände unterscheiden sich erheblich. Manche kommunizieren professionell und mit klarer Haltung, andere wirken wie Pressemitteilungs-Verlängerungen. Die Reichweite folgt nicht der Verbandsgröße.
Lokaljournalismus war jahrzehntelang das Rückgrat der Berichterstattung über Soziale Arbeit vor Ort. Mit dem Wegbrechen kleinerer Tageszeitungsstrukturen verschwindet diese Berichterstattung — und mit ihr die Aufmerksamkeit für lokale Träger.

